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Oeschinensee

1 Tag Oeschinensee, im Berner Oberland. Von Kandersteg kommt man in wenigen Minuten auf den Berg hoch. Wir ( ich und meine Freundin ), haben die letzte Möglichkeit genutzt, am Wochenende 24/25.10.2020, den Oeschinensee zu besuchen. Die erste Bahn fuhr um 8:30 Uhr und wir waren um etwa 9:10 Uhr oben. Der Wetterbericht war gut, jedoch regnete es bei der Anreise am Freitag stark und auch heute morgen, Samstag, hatte es Nebel und nieselte leicht. Oben an der Bergstation angekommen, begannen wir den Weg zum Oeschinensee, der etwa 25 Minuten dauert, mit Regenjacke und Kapuze. Unterwegs trafen wir nur eine Bergsteiger Gruppe an, ansonsten waren wir alleine. Der Weg zum See ist anfangs relativ eben, nach etwa 10 Minuten geht es aber stetig bergab auf einem breiten Schotterwanderweg. Am See angekommen, gab es noch ein Restaurant Berghotel Oeschinensee, welches draussen einen Kaffee und Brezel Stand hatte und uns einen aufwärmenden Trip bescherte. Nach einigen freundlichen Gesprächen und Tipps mit der Standbetreiberin, brachen wir auf Richtung Underbärgli Wanderweg zum See. Normalerweise hätten wir den See längst sehen können, wenn der Nebel verschwunden gewesen wäre. Von dem Restaurant aus waren wir in etwa 5 Minuten am See unten angekommen, oder in diesem Fall wohl eher am Nebelmeer. Wir sahen einen ungefähr 8 Meter entfernten Stein, der aus dem Wasser ragte, ( der sich später als gutes Fotomotiv erwies ), aber ansonsten waren wir umgeben von einer Weissen, feuchten Nebelhülle. Da wir sowieso Portraitfotos geplant haben, begann ich da mein Setup aufzustellen.  Mit der Nebelstimmung gab es sehr stimmungsvolle Bilder und wir konnten verschiede Perspektiven ausprobieren. „Say Cheese“ und so weiter, nach einigen Portraitfotos wollten wir noch Paarfotos aufnehmen. Mit Stativ und Fernauslöser begannen wir mit der Ausrichtung der Kamera und schliesslich den ersten Fotos.

Oeschinensee

1 Tag Oeschinensee Es war mittlerweile 10:30 Uhr und wir hatten schon einige schöne Fotos im Kasten. Wir beschlossen den Standort zu ändern zurück zum Berghaus Oeschinensee, denn da gibt es vis à vis diverse Bänke und eine super Aussicht auf den See. Zudem sieht man von da aus auch diverse Berge wie zum Beispiel das Rothorn 3297m, Oeschinenhorn 3486m sowie das Blüemlisalphorn 3663m. Bevor wir jedoch zurück gingen, schaute ich nochmals durch den Sucher meiner Sony Alpha 9 und fand den Stein erneut als geeignetes Fotomotiv für eine Langzeitbelichtung ( Belichtungszeit von mehreren Sekunden, um z.B.  eine Wasseroberfläche spiegelglatt zu zaubern und so einen wunderschönen Spiegeleffekt zu erzielen ). Mit meinem Haida M10 Filter „Red Diamond“ ND 64 ( ND steht für engl. „Neutral Density“, deutsch Neutraldichtefilter, das erlaubt mir die Belichtungszeit  zu erhöhen um den Faktor x64, d.h. wenn ich also ein korrekt Belichtetes Bild von z.B. 1 Sekunde ohne Filter aufnehmen würde, könnte ich mit dem ND 64 Filter, dasselbe Bild mit 64 Sekunden korrekt belichtet Aufnehmen ), konnte ich von dem Stein ein wunderschön gespiegeltes Foto aufnehmen. Nun konnten wir zu den Bänken laufen und mittlerweile bekamen wir Hunger und deshalb bereitete meine Freundin das Essen vor und ich „durfte“ noch ein paar weitere Landschaftsaufnahmen knipsen. Für das Essen haben wir einen Campinggaskocher dabei und ein einfachen Fertigmenü für eine Pfanne, was jedoch ein absolutes Gourmet Erlebnis ist, wenn man kalt und hungrig ist. Nach dem Essen um etwa 12:30 Uhr, kam die Sonne immer mehr zum Vorschein und ich startete noch einen Rundflug mit meiner DJI MAVIC AIR 2 Drohne. Nun hatte es deutlich mehr Leute und da wurde mir klar, dass es für Landschaftsaufnahmen das beste ist den Wecker früh zu stellen. Der Weg zur Bergstation war wie zu erwarten anstrengender bergauf und als wir dann wieder unten waren, liefen wir noch durch Kandersteg und kauften noch Raclette Käse für unser Abendessen in dem Ferienchalet Savioz, welches wir über Airbnb entdeckt haben.

Blausee

2 Tag Blausee Der Blausee öffnete seine Türen am Sonntag 25.Oktober 2020 um 09:00 Uhr. Der Blausee ist täglich geöffnet von 09:00 Uhr bis 21:00 Uhr, wobei es 2 Besuchszeiten gibt, die erste von 09:00 bis 16:00 Uhr und die zweite von 16:00 Uhr bis 21:00 Uhr. Die Sonne konnte ich schon früh erahnen, da der Himmel schon vom Bett aus klar und blau aussah. Da wir jedoch noch fertig packen und aufräumen mussten für den Check – Out, stieg die goldene Sonne ohne uns hoch. Mit neuer Energie vom Morgenessen konnten wir aber super starten. Da wir an beiden Tagen jeweils mit dem Auto unterwegs waren, mussten wir die Parkmöglichkeiten berücksichtigen und einmal mehr auch da, es lohnt sich früh aufzubrechen. Wir waren etwa um 8:50 Uhr da und ich fragte meine Freundin auf dem Weg zum Blausee, wann der Eintritt überhaupt gewährt wird, da ich dies noch nicht nachgeschaut habe. 09:00 Uhr öffnen die Türen, nun gut dann ist mit diesen 10 Minuten nicht viel verloren, wobei man auch schon paar Minuten früher hinein konnte. Vom Eingang bis zum Blausee sind es ungefähr 200m und man hat diverse Möglichkeiten von Wanderwegen. Jetzt im Herbst zeigt sich der Blausee in einer besonderen Stimmung, grün – orange – gelbe Bäume beleben den Hintergrund und auf dem Wasser liegen einige heruntergefallene Blätter. Die Sicht im Blausee ist wirklich gut und schön faszinierend. Der See kann komplett umrundet werden, bietet immer wieder diverse Sitzmöglichkeiten mit Bänken, sowie Grillstellen und Sanitäre Anlagen. Alles in allem hat man den Blausee relativ schnell abgelaufen, hier und da mal das Stativ aufgestellt und ein paar Langzeitbelichtungen gemacht und ein paar neue Perspektiven ausgewählt. Dennoch war es sehr schön und gerade weil wir in der Region waren, haben wir uns zu einem Besuch entschlossen. Um etwa 11:30 Uhr gingen wir wieder zum Ausgang und da sahen wir wieder, wie viel Menschen es mittlerweile geworden sind, und auch Parkmöglichkeiten gab es vor Ort nicht mehr. Uns stand nur noch die Heimreise im Auto bevor, mit einem kleinen Zwischenhalt am Wohlensee mit Verpflegung.

Ferien im Südtirol

1 Tag Südtirol, was für eine schöne Gegend.  Die Leute sind sehr freundlich und freuen sich immer wieder auf neue Bekanntschaften, Gespräche und gemeinsames Gelächter. Südtirol, eine Gegend in Italien, Verständigung – naja wird schon irgendwie gehen, doch erst mal unterwegs merkten wir schnell, dass wir sogar mit Deutsch zurechtkommen. Wir waren erstaunt und erleichtert zugleich, da wir ohne Hände und Füsse Verstanden wurden. Ich und meine Freundin haben auf dem Campingplatz, Camping Ansitz Camp, unseren Schlafplatz mit Zelt eingerichtet. Wir können euch diesen wärmstens weiterempfehlen, sehr Kundenfreundlich, sauber, organisiert und sogar ein kleiner Laden für die morgentlichen Bedürfnisse. Am Abend angekommen begann es zu regnen, ( zum Glück stand unser Zelt schon ), wir hatten noch ein Pavillion halb über das Zelt gestellt als Schutz und Essplatz. Es begann immer stärker zu regnen und winden, blitzen und donnern, da befestigten wir unser Pavillion mit Schnur und Heringen, sowie Spannset an den Autofelgen. Die Nacht war kurz und der Schlaf sehr mager, jedoch nahm der Regen unsere abenteuerlust nicht und wir planten einen nahen Schlechtwetterausflug im selben Dorf. Wir starteten vom Campingplatz in Klausen zu Fuss zum Kloster Säben und der Liebfrauenkirche, der Anstieg beginnt nach der idyllischen Altstadt mit Treppen, danach ein relativ steiler weg bergauf. In ca 20 – 30 min. erreichen wir die Liebfrauenkirche gefolgt von dem Kloster Säben, welches nur ca 5 min. weiter ist. Der Ausblick ist wunderschön, das Kloster sehr beeindruckend da es an einer bis ins Tal stehenden Felsklippe steht.

Karrersee

2 Tag Karrersee, gemütliches Frühstück auf dem Campingplatz, anschliessend Anreise mit dem Auto zum Karrersee ca 45 min. Parkplätze gäbe es genug, wenn man das Frühstück nicht so in die länge gezogen hätte, ( #langschläfer ). Wir fahren an etwa 2 oder 3 Parkplätzen vorbei, jedoch alle abgesperrt – voll. Nach ca 5 min fahren kamen wir auf einen teilweise freien Parkplatz, von da mussten wir jedoch ca 30 min. zum Karrersee laufen, was uns jedoch von weiter oben eine super Aussicht für Drohne und Kamera präsentierte. Man kann um den ganzen See herumlaufen, jedoch ist er abgesperrt, vielleicht ist er deshalb so klar und wunderschön. Die Landschaft herum sah etwas mitgenommen aus, Wald war nur in kleinen Flächen zu sehen, dafür viel umgekippte Bäume, dies waren die Folgen eines schweren Sturmes von November 2018. Mit Campinggeschirr und Gaskocher machten wir Rast oben auf dem Karrerpass Costalunga, nachdem wir den See umrundet haben. Auf dem Pass gab es Kühe in einem eingezäunten Abschnitt, als ich während dem Kochen mit meiner Freundin ein lauteres „muhen“ bemerkte, sahen wir wie eine Kuh aus dem gerissenen Zaun ausgebrochen war. Meine Freundin wusste sofort was zu tun ist und sprang auf und versuchte die mittlerweile schon mehreren Kühe wieder hineinzutreiben. Dies erwies sich sehr schwierig und ich half ihr dabei, jedoch kamen sie immer wieder raus. Ich rief den Notruf an 112 und musste zuerst mit einem Dolmetscher sprechen, da der Notruf in dem jeweiligen Land an die nächste Zentrale geht, nach längerem hin und her kam schliesslich ein Bauer  vorbei, der den Besitzer der Weide kannte und ihn informierte, so kamen wird doch noch zum Essen. Auf dem Heimweg fuhren wir noch nach Bozen für ein Kaffee und Glace und ein kleiner Städtetrip bevor es wieder zu Campingplatz ging.

Pragser Wildsee

3 Tag, Pragser Wildsee, der frühe Vogel fängt den Wurm, haben sie gesagt. Der Wecker klingelte, 05:00 Uhr, kurz frisch machen und auf gehts,              ( #frühaufsteher ). Die Anreise dauert ca 1h 15 mit dem Auto, dazwischen mussten wir noch schnell auftanken und dann konnte es weiter gehen. Die letzten 100 Meter zum See waren schön zum fahren, was jedoch wichtig ist, die Anreise mit dem Auto ist bis spätestens 10:00 Uhr möglich oder wenn der Parkplatz voll ist, wird schon früher geschlossen. Wir waren sehr genau um 07:00 Uhr da, die Sonne war schon auf, jedoch noch hinter den Bergen, was mir eine sehr schöne Langzeitbelichtung erlaubte ohne störende Reflexionen. Mit einem Nagelneuen Steckfiltersystem Haida M1O Master, meinem Reisestativ Rollei Carbon compact traveller und meiner Sony A9, stand ich nun am Wasserrand und versuchte meine ersten Langzeitbelichtungen mit dem neuen Equipment. Es gelang mir persönlich sehr gut und ich hatte sehr viel Freude an den Ergebnissen, wie man evtl. auf der Webseite erkennen kann. Es gab auch noch ein paar Bänke am Hügel mit Blick auf das Bootshaus, die Boote und den imposanten Ausblick. Der See ist ein Touristenmagnet, es war mittlerweile 07:30 Uhr und es fanden sich einige Fotografen ein, die diese unbeschreiblich schöne Morgenstimmung einfangen wollten. Die Rundreise um den See wäre ohne Halt vermutlich in ca 45 min möglich, ja theoretisch. So um 11:00 Uhr befanden wir uns wieder am Startpunkt und nach einem Kaffee fuhren wir Nachhause. Kurz nach unserer Abfahrt sahen wir Autos und eine endlose Schlange, die Autos mussten alle am letzten Kreisel wieder Wenden und einen anderen Parkplatz oder Ziel wählen. Es war gefühlt eine ca 3km lange Schlange und die hinteren Fahrzeuge wussten noch nichts von ihrem Glück, dass sie oben wieder wenden müssen weil es keinen Platz mehr hat. Also kommt früh, es lohnt sich

Ferien im Südtirol

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